Mein Beef Jerky Rezept: Einfach Beef Jerky selbst machen

Für alle Fleischliebhaber und Fitnessfans ist Beef Jerky ein absolutes Muss. Damit du nicht immer teures Beef Jerky aus dem Supermarkt kaufen musst, zeige ich dir in meinem Beef Jerky Rezept, wie du leckeres Trockenfleisch einfach selbst machen kannst.

Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du Beef Jerky selbst dörrst. Außerdem erfährst du, welches Equipment du für perfektes Beef Jerky benötigst. Glaub mir, das selbstgemacht Beef Jerky schmeckt mindestens genauso gut, wie das teure Markenprodukt.

Was ist eigentlich Beef Jerky?

Beef Jerky ist ein getrocknetes und gewürztes Rindfleisch, das in der Regel in dünne Scheiben geschnitten wird. Es stammt ursprünglich aus den USA und wurde früher als Proviant für die Jäger und Trapper verwendet, die meist tagelang unterwegs waren. Mit dem getrockneten Rindfleisch konnten die Jäger ausreichend Nährstoffe zu sich nehmen.

Heutzutage ist Beef Jerky eher ein Snackfood, das man sich zum Fernsehen oder für unterwegs mitnimmt. Insbesondere im Fitnessbereich ist das Trockenfleisch als proteinhaltiger Snack bekannt und beliebt. Viele Menschen mögen Beef Jerky, da es sehr gut schmeckt und gute Nährwerte aufweist.

Welches Fleisch eignet sich am besten für Beef Jerky?

Wenn du Beef Jerky selbst machen willst, ist es wichtig zu wissen, welches Fleisch am besten dafür geeignet ist. Denn nicht jedes Fleisch eignet sich gleichermaßen gut für die Herstellung von Beef Jerky.

Zunächst einmal solltest du wissen, dass für Beef Jerky in der Regel Rindfleisch verwendet wird. Das liegt vor allem daran, dass Rindfleisch einen hohen Eiweißgehalt hat und daher gut geeignet ist, um lange haltbar zu sein.

Allerdings kannst du auch andere Arten von Fleisch verwenden, wenn du möchtest. So eignet sich beispielsweise auch Hühnchen oder Putenfleisch sehr gut für die Herstellung von Jerky – dieses wird dann als Chicken Jerky bezeichnet. Wichtig ist nur, dass das Fleisch möglichst mager ist, damit es nicht so schnell schlecht wird.

Fettarme Sorten wie Rinderfilet eigenen sich am besten für die Herstellung von Beef Jerky. Wenn du aber kein Rindfleisch magst oder es dir zu teuer ist, kannst du auch andere Sorten verwenden.

Achte allerdings darauf, dass das Fleisch möglichst mager ist und nicht zu viel Fett enthält. Denn Fett ist nicht nur ungesund, sondern kann auch dazu führen, dass das Beef Jerky schneller schlecht wird.
Erfahrungsgemäß wird aus einem Kilo Rindfleisch rund 330 Gramm Beef Jerky. Folgende Rindfleischarten sind besonders gut für Beef Jerky geeignet:

  • Filet
  • Rouladen
  • Hüftsteak

Die passende Marinade ist wichtig beim selbstgemachten Beef Jerky

Wenn man sich Beef Jerky selbst machen will, dann ist die Marinade ein extrem wichtiger Bestandteil. Denn nur mit der richtigen Marinade kommt das typische Aroma des Rauchs und der Würze des Jerky heraus. Zudem sollte die Marinade nicht zu dickflüssig sein, damit das Fleisch im Ofen oder auf dem Grill gut gar wird.

Ich habe hier ein super Rezept für eine perfekte Marinade für Beef Jerky:

  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Worcestershire Sauce
  • 1 TL Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • ¼ TL Knoblauchpulver
  • ¼ TL Oregano

Alternativ kannst du dein Beef Jerky auch direkt in Teriyaki Sauce einlegen.

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Mein Beef Jerky Rezept: So machst du leckeres Beef Jerky selbst

Für mein Beef Jerky Rezept verwende ich einen Dörrautomaten. Hast du noch keinen Dörrautomat, dann findest du in meinem Dörrautomat Vergleich von mir getestete Modelle.

Für mein Rezept verwende ich 1 Kilogramm Rinderhüftsteak. Dieses ist besonders mager und nicht zu teuer. Die nachfolgenden fünf Schritte zeigen dir, wie du leckeres Beef Jerky dörrst.

Schritt 1: Fleisch vorbereiten

Bereite im ersten Schritt deine Marinade zu. Du kannst hier auch Teriyaki Sauce verwenden. Schneide nun dein Fleisch in dünne Streifen. Ich versuche hier stets mein Fleisch in 3 bis 5 mm dicke Streifen zu schneiden. Achte auch darauf, dass die Streifen nicht zu kurz sind, denn durch das Dörren wird das Fleisch kleiner.

Lege nun die Streifen in der Marinade ein. Du solltest das Fleisch dort mindestens 4 Stunden ziehen lassen. Besser ist es, wenn das Fleisch über Nacht in der Marinade zieht.

Schritt 2: Fleisch abtrocknen

Du kannst jetzt das marinierte Fleisch auslegen und mit etwas Küchenrolle abtrocknen. Je gründlicher du das Fleisch reinigst, desto kürzer muss das Fleisch im Backofen oder Dörrautomaten trocknen.

Schritt 3: Fleisch ordentlich auslegen

Trocknest du dein Fleisch im Backofen, dann solltest du dein Jerky jetzt ordentlich auf einem Rost ausbreiten. Im Dörrgerät kannst du die passenden Ebenen verwenden. Ich nutze zur Herstellung von Beef Jerky meinen Dörrautomaten.

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Prüfe, dass zwischen dem Fleisch ausreichend Abstand ist, sodass es optimal trocknen kann. Wenn du willst kannst du jetzt nochmal dein Fleisch mit einigen Gewürzen versehen. Besonders gut ist hier beispielsweise Chili geeignet.

Schritt 4: Beef Jerky dörren

Nun starten wir das Dörren unseres Beef Jerkys. Stelle die Temperatur auf 70 Grad ein – weniger Temperatur solltest du bei Fleisch nicht verwenden. Sollte dein Backofen so eine niedrige Temperatur nicht unterstützen, solltest du den Ofen einen Spalt weit offen lassen.

Beef Jerky im Dörrgerät
Platziere das Beef Jerky im Dörrgerät. Lege andere Zutaten über das Beef Jerky.

Verwendest du ein Etagen-Dörrautomat, dann musst du nach einigen Stunden die Etagen austauschen. Im unteren Teil des Dörrgeräts ist die Temperatur nämlich höher. Stelle deinen Timer auf circa sechs Stunden.

Nun musst du schauen, ob die Konsistenz für dich passt. Gutes Beef Jerky fühlt sich an, wie weiche Chips. Sollte dein Beef Jerky noch etwas benötigen, stelle den Timer auf eine weitere Stunde ein.

Schritt 5: Beef Jerky richtig lagern

Sobald du dein Beef Jerky fertig gedörrt hast, kannst du es auskühlen lassen. Nimm hierfür einfach die Dörrgitter aus dem Gerät und lege es kurz an die frische Luft.

Sobald das Fleisch ausgekühlt ist, packst du es in eine luftdichte Frischhaltedose. Somit verhinderst du, dass das Fleisch Feuchtigkeit aufnimmt und schimmelt. Hast du kein mageres Fleisch verwendet, kann dein Beef Jerky ranzig werden. Hier solltest du das Fleisch schnell verzehren.

Fazit: Beef Jerky selber machen ist wirklich einfach

Wie du siehst, ist das Herstellen von Beef Jerky keine Kunst. Wenn du Trockenfleisch magst, dann wirst du Beef Jerky lieben. Zudem ist es ein gesunder Snack, der dir ausreichend Protein spendet.

Wir machen regelmäßig Beef Jerky und sparen hierbei eine Menge Geld. Hast du ein Dörrgerät, kannst du auch größere Mengen herstellen. Beachte allerdings, dass du mageres Fleisch verwendest.

Hast du einen Hund, dann kannst du mit einem Dörrgerät auch super Leckerlies herstellen. Verwende hierfür einfach Hähnchen, Pute oder Rind und dörre dieses. Verzichte auf eine Marinade – dein Hund wird die Snacks lieben. Mehr über tolle Hundesnacks aus dem Dörrautomat erfährst du in meinen anderen Blogbeiträgen.

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